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Über OTTOs Unconscious-Bias-Training
Kultur

Über OTTOs Unconscious-Bias-Training

Sich der Unconscious Bias bewusstwerden: Darauf setzt OTTO in seiner Diversity & Inclusion-Strategie

Autorin Verena Kolb Lesedauer: 3 Minuten
Wir alle haben sie: Unbewusste Denkmuster, die unser Handeln beeinflussen. Diese sogenannten Unconscious Biases sorgen dafür, dass wir anderen Menschen unbewusst voreingenommen gegenübertreten – auch, wenn das gar nicht unsere Intention, sondern vielmehr durch Sozialisation und Erziehung tief in uns verankert ist. Eine kritische Selbstreflexion kann dabei helfen, diese Denkmuster zu durchbrechen. OTTO setzt dabei auf verpflichtende Trainings für Führungskräfte und das Recruitment

Vom Bauchgefühl zur bewussten Entscheidung

Wer bei Entscheidungen auf das „Bauchgefühl“ hört, spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Dabei sind es oft solche Intuitionsentscheidungen, bei denen sich unbewusst Denkmuster, Voreingenommenheit oder Stereotype einschleichen. Im Arbeitskontext können solche Entscheidungen, beispielsweise bei Stellenbesetzungen, fatale Folgen mit sich bringen. Das hat auch OTTO erkannt: „Um diese Entscheidungen bestmöglich zu reduzieren, braucht es ein Verständnis für die entsprechenden Wirkmechanismen von Unconscious Biases“ weiß Svenja Gerads aus OTTOs Diversity & Inclusion-Team. Denn nur wer sensibilisiert ist und das eigene Handeln hinterfragt, überwindet bestehende Vorurteile – auch im Beruf.

Svenja Gerads Es braucht ein Verständnis für die entsprechenden Wirkmechanismen von Unconscious Biases.

Svenja Gerads, Projekt Managerin D&I

OTTOs Trainingsangebote: Sich der unbewussten Vorurteile bewusstwerden

Um eine dementsprechende Sensibilisierung zu erlangen, haben bonprix und OTTO gemeinsam im Rahmen eines Pilotprojekts einen neuen digitalen Lernpfad mit interaktiven Elementen für alle Mitarbeitenden konzipiert und getestet. „Anhand einfacher Beispiele und Übungen werden in diesem Pilotprojekt die Konsequenzen von unbewusster Voreingenommenheit im täglichen Arbeits- und Privatleben verdeutlicht. Zahlreiche praktische Tipps helfen den Kolleg*innen dabei, in die Selbstreflexion zu kommen und das eigene Verhalten in unterschiedlichen Situationen zu hinterfragen“, erklärt Svenja. Somit bietet der Lernpfad individuelle Lösungsstrategien zur Reduzierung der eigenen Unconscious Biases.

Während im Diversity-Monat Mai für ein Großteil der Belegschaft die Durchführung des Lernpfads empfohlen wurde, war er für Führungskräfte und Recruiter*innen verpflichtend. Das nicht ohne Grund: Schließlich geht es auf dieser Ebene um Personalentscheidungen von und für OTTO – Voreingenommenheit ist dabei fehl am Platze. Ergänzend zu dem Lernpfad wurden daher speziell für diese Kolleg*innen freiwillige Ganztagesseminare angeboten, um das Wissen rund um das Phänomen der unbewussten Voreingenommenheit zu erweitern und im Austausch mit anderen zu reflektieren. Und das erfolgreich: Die Nachfrage war so hoch, dass aufgrund begrenzter Verfügbarkeiten in den Trainings ein Losverfahren zur fairen Verteilung der Plätze eingesetzt werden musste.

Vom Pilotprojekt zur Verankerung im Unternehmen

Svenja Gerads Die Pilotphase hat klar gezeigt: Es besteht die Nachfrage, Unconscious Bias bei OTTO weiter zu thematisieren, zu verdeutlichen, dafür zu sensibilisieren.

Svenja Gerads, Projekt Managerin D&I

„Die Pilotphase hat klar gezeigt: Es besteht die Nachfrage, Unconscious Bias bei OTTO weiter zu thematisieren, zu verdeutlichen, dafür zu sensibilisieren“, fasst D&I-Managerin Svenja zusammen. Aus diesem Grund wird jetzt, nach einer erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase, ein schrittweiser Rollout des digitalen Angebots in Form des Lernpfads auf weitere Konzerngesellschaften der Otto Group erfolgen – zunächst in der DACH-Region und anschließend auch international. Immer mit dem Ziel vor Augen, die Unconscious Biases ins Bewusstsein zu holen.

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